Das Natur- und Vogelschutzgebiet Lummenfelsen liegt am westlichen Felsrand von Helgoland in der Deutschen Bucht. Es hat eine Größe von etwa 1,1 Hektar und ist das kleinste Naturschutzgebiet Deutschlands, hat jedoch die größte Brutvogeldichte. Dieses Gebiet wurde am 8. Mai 1964 unter Schutz gestellt und gehört zur Natura 2000, ein kohärentes Netz von Schutzgebieten innerhalb der Europäischen Union nach den Maßgaben der Richtlinie 92/43/EWG (Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie, kurz FFH-Richtlinie). Mit etwa 4800 Brutpaaren ist die Dreizehenmöwe an häufigsten vertreten, gefolgt von der Trottellumme, dem Namensgeber dieses Gebiets mit ca. 2500 Brutpaaren. Weitere Brutvögel sind der Eissturmvogel mit gut 30 Paaren, der Tordalk mit acht Paaren und der Basstölpel mit zwei Brutpaaren (Quelle: Wikipedia).

Von etwa Anfang Juni bis Anfang Juli können Helgoland-Besucher ein in Deutschland einmaliges Naturschauspiel erleben: Den Lummensprung. Dabei kann man am Lummenfelsen im Oberland hautnah beobachten, wie sich die etwa drei Wochen alten, noch flugunfähigen Lummenküken, gelockt durch die Wasserrufe der Eltern, aus dem Brutfelsen bis zu 50 Meter in die Tiefe stürzen. Wegen der Stummelflügel, des dichtes Federkleides, der v-förmig ausgebildeten Rippen und der Luftsäcke im Körper überleben die Kleinen den Aufprall auf Wasser oder Felsen unverletzt (Quelle: www.helgoland.de).

Infos, Termine und Preise zu den Lummentagen unter: www.helgoland.de/freizeit-gestalten/lummentage


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